Ho Chi Minh City

Ho Chi Minh City

19. Januar 19:40h: Planmässige Ankunft in HCMC, (gängige Bezeichnung für Ho Chi Minh City, wie Saigon heute heisst)

Der Landeanflug erfolgt über dicht bebautem Gebiet, sofort fällt uns der überaus starke Verkehr in Form von weissen und roten Lichterschlangen auf, die schnurgerade durch die Gegend gelegt sind. Je tiefer wir fliegen, desto mehr gleichen diese Schlangen Ameisenstrassen und jetzt kann ich auch erkennen, dass nur wenige Autos, aber geschätzte hundertausend mal mehr Töffli unterwegs sind.

Am Flughafen werden wir von unseren zwei Weltenbummlern mit traditionellen vietnamesischen Strohhüten im Empfang genommen. Damit heben sie sich von den unzähligen echten Vietnamesen ab, die ohne Kopfbedeckung oder aber mit den sattsam bekannten Baseballmützen auf ihre Angehörigen warten.

Vor der Halle empfängt uns der bestellte Fahrer mit einem „KASEMANN“-Schild; begrüsst uns freundlich lächelnd und ein paar Minuten später sind wir selbst Teil dieser Ameisenstrasse. Erstaunlich flüssig fahren wir die kurze Strecke auf breiten Strassen bis ins Zentrum, links und rechts, vorne und hinten eskortiert von unzähligen, erstaunlich leisen Töfflis und Töffs, die offenbar alle das gleiche Ziel haben: Ben Tranh, der zentrale Markt, wo wir unser Hotel reserviert haben. Der Fahrer findet das kleine Haus in einer schmalen Seitenstrasse auf Anhieb und entlässt uns freundlich und schnörkellos in den feuchtwarmen vietnamesischen Abend.

Unser Zuhause für die nächsten Tage ist ein nur zimmerbreites Haus, wo wir im 7. und 8. Stock einquartiert werden. Wir deponieren nur kurz unser Gepäck und machen uns dann auf, um unseren Hunger zu stillen. Simon und Marilyne wissen ja schon, wie der Hase läuft und führen uns in ein Strassenrestaurant in der Nähe. Das erste vietnamesische Abendessen besteht aus gebratenem Reis und einem Bier.

Simon meint, dass wir sehr günstig verpflegt wurden, mir schein es eher teuer, einige hunderttausend Dong. Dass jeder bündelweise Banknoten in der Tasche hat, werden wir uns noch gewöhnen müssen, die kleinste Note zu 500 Dong ist ja nur etwas mehr als 2 Rappen wert!

Es ist schon 23h und auf dem Rückweg beobachte ich, wie die Küchen und Verkaufsstände zusammenpackt werden. Alles wird sorgfältig verstaut, der Boden gereinigt und aufgewischt! In der Seitenstrasse zum Hotel ist alles saubergemacht und fast alle Töffli verschwunden. Trotz Grosstadt (6.5 Mio. Einwohner) wird es nachts auch mal ruhig! Müde legen wir uns ins Bett und geniessen die perfekt funktionierende und leise Klimaanlage.

Unsere gemeinsamen Wochen können beginnen!

Gerhard
Gastbeitrag von Gerhard, dem Vater von Simon

1 Kommentar

  1. Jüre 4 Jahren vor

    Hallo zusammen, ein toller Beitrag aus Ho Chi Minh City wir wünschen Euch eine schöne Zeit mit Simon und Marilyne geniesst es und kommt wieder gesund nach Hause. Liebe Grüsse aus der frühlingshaften Schweiz Esther und Jürg.

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